Projekt "Bahnfläche"

Ziel des Projektes

 

Die UNI-Eutingen wollte mit diesem Projekt die nicht genutzten Bahnflächen am Neuen Bahnhof einer "sinnvollen" Nutzung zuführen. Zum einen wollte man verhindern, dass nach Ablauf der 3-jährigen Bindungsfrist des Bürgerentscheids, das Thema eines Container-Umschlagterminals (KVT) erneut auf den Tisch kommt. Zum anderen sollte vermieden werden, dass dieses Gelände von der Bahn möglicherweise als Schrottabladeplatz oder als Umschlagsplatz für Stuttgart21-Bauschutt genutzt wird.

Vorschlag "Solarpark"

 

Eine konkrete Idee der UNI war der Bau eines Solarparks auf den freien Bahnflächen. Dies hätte folgende Vorteile gehabt:

  • Umwelt- und gemeinde-freundliche Nutzung des Geländes
  • Vielfältige Möglichkeiten zur Ausgestaltung eines Betreiber-Modells (z.B. auch als Genossenschaft)
  • Rückbaubar - falls die Fläche in Zukunft für einen S-Bahn-Anschluss benötigt wird

Vorschlag "Gewerbe- und Garagenpark“
 

Alternativ zum Solarpark wurde in Zusammenarbeit mit einem Investor der Vorschlag eines Gewerbe- und Garagenparks auf der Bahnfläche unterbreitet. Dieses Projekt hätte folgende Vorteile gehabt:

  • Geringe Geräusch- und Verkehrsbelastung
  • Hohe Nachfrage, gute Vermarktungschancen
  • Neue Arbeitsplätze durch Gewerbepark
  • Finanzielle Beteiligung der UNI

Stand des Projektes
 

Im März und April 2016 fanden Gesprächen mit der Immobilien-Abteilung der Deutschen Bahn in Karlsruhe statt. Es bestand ein hohes Interesse der Bahn am Verkauf des Geländes.

Vor weiteren konkreten Schritten mit der Bahn wollte die UNI wissen, ob der Gemeinderat die beiden Ideen (Solarpark und Gewerbe-/Garagenpark) grundsätzlich unterstützt. Eine schriftliche Anfrage wurde gestellt.

Am 26.7.2016 befand der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung, dass beide Vorschläge nicht den Erwartungen der Mehrheit des Gemeinderates für eine gewerbliche Nutzung des Geländes entsprechen.
5 Tage nach dieser Entscheidung teilte die Bahn mit, dass sie die Vermarktung des Geländes bis auf weiteres einstellt.

Die UNI sieht unter diesen Voraussetzungen keine Möglichkeiten mehr, die oben genannten Ziele bezüglich der Bahnfläche zu realisieren.

UNI AKTUELL
 

 

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